Logo FDP Oberberg

Meldungen

Jörn Freynick MdL: NRW-Koalition unterstützt die Sanierung und den Neubau von Feuerwehrhäusern im Oberbergischen Kreis mit 960.000 Euro

Die NRW-Koalition aus FDP und CDU hat erstmals ein Sonderprogramm für Feuerwehrhäuser in Dörfern und Kleinstädten aufgelegt. Mit der Anschubfinanzierung werden Feuerwehrhäuser in ganz NRW modernisiert oder völlig neu gebaut. Mit den Mitteln des Landes werden auch im Oberbergischen Kreis vier Projekte gefördert. Konkret handelt es sich hierbei um Sanierungen bzw. Neubauten in Bergneustadt, Lindlar (Frielingsdorf), Marienheide (Kalsbach) und Morsbach (Holpe). In ganz Nordrhein-Westfalen werden 119 Projekte in 104 Gemeinden gefördert. Die Feuerwehr in NRW wird damit mit insgesamt mit 22,9 Millionen Euro zusätzlich gezielt gestärkt.

"Ich freue mich, dass der Oberbergische Kreis von dem Förderprogramm der NRW-Koalition profitiert und 960.000 Euro für den Neubau der Feuerwehrgerätehäuser erhält. Mit den baulichen Modernisierungsmaßnahmen können wir den Brandschutz in unserer Region effektiver gestalten und verbessern und die Sicherheit der Kameradschaft verbessern. Gleichzeitig ist die Förderung auch ein Zeichen unseres Respekts für die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrleute. Sie sorgen hier im Oberbergischen Kreis mit ihrem großen Engagement täglich für unsere Sicherheit", erklärt Jörn Freynick.

Die NRW-Koalition hat für das Förderprogramm ein einfaches und bürokratiearmes Antragsverfahren entwickelt. "Mit dem einfachen Verfahren zur Förderung stellen wir sicher, dass das Geld auch schnell hier im Oberbergischen Kreis ankommt. Denn hier wird es benötigt", betont Jörn Freynick.

Bergneustadt: Sanierung eines Feuerwehrhauses zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes und zur Verbesserung der Sicherheit der Kameradschaft mit 250.000 Euro
Lindlar (Frielingsdorf): Neubau eines Feuerwehrhauses zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes und zur Verbesserung der Sicherheit der Kameradschaft mit 250.000 Euro
Marienheide (Kalsbach): (Erweiterung eines Feuerwehrhauses zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes und zur Verbesserung der Sicherheit der Kameradschaft mit 250.000 Euro
Morsbach (Holpe): Erweiterung eines Feuerwehrhauses zur Verbesserung der Sicherheit der Kameradschaft mit 210.000 Euro

Landrat und Mehrheitsfraktionen tricksen nicht!

In der OVZ vom 30.03.21 greifen Grüne und SPD den Landrat und die Mehrheitsfraktionen von CDU, FDP/FWO/DU und UWG massiv an und unterstellen Tricksereien. Hintergrund ist der Antrag der Grünen in der letzten Kreistagssitzung die Ausgleichsrücklage in Höhe von ca. 12 Mio. € zu Gunsten der Reduzierung der Kreisumlage einzusetzen. Vor der Abstimmung hatte Kreisdirektor Klaus Grootens auf Nachfrage der UWG u.a. erklärt, dass die Ausgleichsrücklage aufgrund des Haushaltsdefizits von Ca. 12 Mio. € auf etwas über 6 Mio. € gesunken ist. Gleichwohl hielten die Grünen an ihrem eingebrachten Antrag fest und erhielten in geheimer Abstimmung die knappe Mehrheit. Auf Seiten der Mehrheitsfraktionen fehlten bei der Abstimmung ein Kreistagsmitglied aus gesundheitlichen Gründen, ein Mitglied stimmte dem Antrag zu und ein Mitglied enthielt sich. Die Mehrheit fand der Antrag in geheimer Abstimmung offenbar nur mit Unterstützung der AfD, die in der Haushaltsrede zuvor deutlich gemacht hatte, dass sie für eine Auflösung der Ausgleichsrücklage eintrete. Insofern sollten SPD und Grüne erst einmal sich selbst prüfen.

Der Vorwurf an den Landrat, er solle Tricksereien lassen, ist unberechtigt. Der Landrat hat eine rechtliche Prüfung angekündigt, die auch erforderlich ist, wenn man 12 Mio. € auskehren möchte, aber nur 6 Mio. € in der Ausgleichsrücklage vorhanden sind. Hätte der Landrat „tricksen“ wollen, hätte er nach der Kreisordnung Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen können, über die der Kreistag dann in seiner nächsten Sitzung entscheiden müsste. Dies hat er aber nicht getan, insofern erscheint eine Entschuldigung bei ihm fällig.
Die Behauptung der Grünen, man würde sich mit ihren Anträgen nicht befassen, ist absurd. Die FDP/FWO/DU- Kreistagsfraktion hat sich mit den Anträgen in mehreren Sitzungen befasst und auch in den Ausschüssen beraten. Die Grünen werden aber trotz ihres guten Wahlergebnisses lernen müssen, dass nicht jeder Antrag gut ist, nur weil er von Ihnen kommt. Kommt dann noch die Zugabe: Wer unseren Anträgen nicht zustimmt, ist bescheuert, trägt auch nicht zu einer inhaltlichen Diskussion bei.

Insofern sollten die Vertreter von Grünen und SPD ihren „Sieg“ bei einer Abstimmung von über 20 weiteren Abstimmungsniederlagen nicht zu sehr feiern, sondern vielleicht ein bisschen Selbstkritik üben. Wir werden jedenfalls uns intensiv mit den Folgen der Abstimmungsniederlage befassen. Da aus der Ausgleichsrücklage zum Beispiel die Ordnungspartnerschaft mit den Kommunen finanziert wurde, ist dieses zur Pandemiebekämpfung wichtige Instrument aktuell nicht mehr finanziert. Zudem wäre Haushaltsdefizite künftig in einem Nachtrag auf die Kommunen umzulegen.