FDP Oberberg

Landwirtschaft im ländlichen Raum

Am Donnerstagabend kam auf Einladung der Oberbergischen FDP der Sprecher für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Jagd der FDP-Landtagsfraktion nach Wiehl ins Waldhotel Tropfsteinhöhle. Vor geladenen Gästen aus den Oberbergischen Institutionen, u.A. dem Waldbauernverband, Kreisbauernschaft und der Biologischen Station Oberberg, waren auch zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger aus den umliegenden Kreisen der Einladung gefolgt. Markus Diekhoff hat insbesondere über die Problematik und den Konflikt durch die neue Düngeverordnung berichtet. Aber auch das aktuelle Waldsterben und die Situation der Biologischen Station Oberberg in Nümbrecht wurden besprochen – ebenso aber auch der Wolf. In seinem Vortrag erläuterte Diekhoff: „Der Wiederaufbau der Wälder ist eine Mammutaufgabe. Der Oberbergische Kreis wurde deutschlandweit am meisten vom Borkenkäfer betroffen. Die Landesregierung ist in der Pflicht – und der werde sie nachkommen – die Aufforstung zu verstärken. Hierzu verteilen wir beispielsweise die Baumprämie an die Waldbauern. Landwirtschaft ist die Grundlage unserer Ernährung. Ob Brot, Schnitzel, TofuSchnitte, Salat oder Milch – überall steckt Landwirtschaft drin. Gleichzeitig ist das Thema Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt eine der Hauptkonfliktlinien in unserer Gesellschaft. Mit der eingerichteten Enquete-Kommission wollen wir einen Beitrag leisten, um einen neuen gesellschaftlichen Grundkonsens zur Zukunft der Landwirtschaft in NRW und Deutschland zu entwickeln.“

Die Kreisvorsitzende der Oberbergischen Liberalen, Ina Albowitz-Freytag resümierte im Anschluss: „Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Diekhoff für die Fülle an Informationen, die wir von ihm und den geladenen Verbänden heute erhalten haben. Es ist positiv zu sehen, dass die Landtagsfraktion auf diesem Gebiet so aktiv ist und die Landwirte sich auf die NRW-Koalition verlassen können. Dies wird insbesondere verdeutlicht,  da Herr Diekhoff auch als Vorsitzender der neuen Enquete-Kommission vorgesehen ist. Die positive Rückmeldung auf den gestellten Antrag im Umweltausschuss des Oberbergischen Kreises zur Stärkung der Landwirtschaft freut uns natürlich besonders. Das zeigt, dass wir auch vor Ort auf einem guten Weg sind.“